Studien Eltern

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Vier Rattendamen und eine Pädagogin haben es sich in Nordrhein-Westfalen zur Aufgabe gemacht, Vorurteile zu widerlegen und Verbindung zu schaffen. Die pädagogischen Effekte in der Kinder- und Jugendarbeit sind vielfältig. [ … ]

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Liebe, Halt, Hoffnung, Wärme, Ruhe und Sicherheit: In der Wohngruppe „Vaiana“ arbeiten sich Mädchen und junge Frauen mit Essstörungen zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Border Collie Emma, Labrador Summer und Mischlingshündin Gioia gehören fest zum Betreuungsteam. [ … ]

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Tiere, Bewegung, Matsch und viel individuelle Freiheit: Ein Bauernhofkindergarten in Niedersachsen setzt auf die kindliche Entwicklung in und mit der Natur. Hier helfen Pferde, Kaninchen, Ziegen, Hühner, Katzen und ein Hund den Kleinen, sich auszuprobieren und zu erfahren, wer sie sind. [ … ]

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Kinder sind körperlich aktiver, wenn sie mit Hunden leben – sowohl drinnen als auch draußen. Umgekehrt kann der Verlust eines geliebten Tieres den Bewegungsdrang auch zeitweise ausbremsen. Das zeigt eine australische Langzeitstudie. [ … ]

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Mit Hund aufwachsen oder nicht: Macht das einen Unterschied in Bezug auf die sozioemotionale Entwicklung? Eine spanische Studie sagt ja – und zwar überdeutlich und bei Mädchen wie Jungen gleichermaßen. [ … ]

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Ständig aktiv, impulsiv, schnell abgelenkt, immer unter Strom: Kinder mit ADHS können ihr Denken, Verhalten und ihre Gefühle oft nur schwer steuern. Das macht es vielen von ihnen schwer, mit Strukturen und Regeln im Alltag zurechtzukommen. Bewegungstherapie mit Pferden kann ihnen dabei helfen, wie eine Studie aus Israel belegt. [ … ]

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Tiergestützte Interventionen etablieren sich immer mehr als Ergänzung zu hergebrachten Therapien – unter anderem bei Menschen mit Autismus, auch Kindern und Jugendlichen. Wenig bekannt hingegen ist, wie sich ein eigenes Heimtier auf Betroffene im Kindesalter auswirkt. Eine Einzelfallstudie aus Großbritannien hat dies beleuchtet. [ … ]

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Dunkelheit, Trennungen, enge Räume, fremde Menschen: Vieles kann Angst erzeugen. Fast alle Kinder und Jugendlichen erleben solche Phasen. Manchmal aber nehmen Ängste überhand und bestimmen langfristig den Alltag. Dagegen setzt ein amerikanisches Therapieprogramm auf Pferde – mit Erfolg, wie Begleitstudien zeigen. [ … ]

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Hund, Pferd, Lama, Meerschweinchen: Tiergestützte Interventionen sind keine exotische Seltenheit mehr in der sozialpsychologischen Arbeit. Ihnen wird oft besonderes Wirkpotenzial zugeschrieben – laut wissenschaftlicher Beobachtung auch in therapeutischen Wohngruppen für Jugendliche. [ … ]

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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Eine ungarische Studie gibt dieser alten Redewendung neue Bedeutung: Jugendliche mit Kontakt zu Pferden verhalten sich freiwillig so, dass es anderen zugutekommt. Gerade Jungen können der Studie zufolge vom Umgang mit Pferden profitieren. [ … ]

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Bessere Körperkontrolle, mehr Kommunikation, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen: Kinder mit schweren Behinderungen profitieren vielfältig von tiergestützten Interventionen. Eine spanische Pilotstudie stützt den Gedanken, Tiere generell in die Behandlung beziehungsweise das soziale Lernen einzubinden. [ … ]
Gefühle von Angst, Depression oder auch Wut verlieren, Selbstbewusstsein und mehr Lebensqualität gewinnen: Hunde als Begleittherapeuten können dabei helfen, mentale, psychologische und körperliche Symptome zu lindern – speziell auch bei Jugendlichen mit Essstörungen. Das zeigt eine Pilotstudie der staatlichen Universität Rey Juan Carlos University und des Niño Jesús Hospital in Madrid. [ … ]

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Jedes Jahr werden etwa 60.000 Kinder und Jugendliche in psychiatrische Kliniken eingewiesen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Für viele dieser jungen Menschen ist eine psychiatrische Klinik oft der letzte Ausweg. Eine neue Studie aus Spanien zeigt, dass tiergestützte Interventionen Halt bieten können. [ … ]

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Die Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Diakonie Würzburg setzt seit über 20 Jahren auf tiergestützte Interventionen. Pferde, Hunde, Kaninchen und Hühner sind hier im Einsatz – und seit Kurzem mit großem Erfolg auch wildlebende Katzen. [ … ]

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Chronische Krebserkrankungen bei Kindern sind meist ein tiefer Einschnitt für die ganze Familie. US-Wissenschaftler haben nun untersucht, ob Besuche von ausgebildeten Therapiehunden die Zeit im Krankenhaus erträglicher für die kleinen Patienten und ihre Angehörigen machen können. [ … ]

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Im Rahmen einer Studie kam ein Forscherteam der Rey Juan Carlos Universität in Madrid, Spanien, zu dem Ergebnis, dass bei Kindern mit Behinderungen der Kontakt zu Hunden zu einer Verbesserung der Haltung, der augenmotorischen Koordination sowie des Selbstvertrauens führt. [ … ]

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Auf dem Begegnungshof Lamahausen leben Schwester Debora Schneider und Karin Grygier unter anderem mit Eseln, Quessantschafen, Schweinen, Puten, Hühnern, Lamas und Alpakas in einer Mensch-Tier-Wohngemeinschaft. Bei Spaziergängen mit den Neuweltkameliden kommen sich Klienten und Tiere näher. [ … ]

Kinder, die mit Hunden aufwachsen, erkranken seltener an Schizophrenie. Foto: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.
Im Rahmen einer Studie kam ein Forscherteam zu dem Ergebnis, dass bei Kindern, die mit einem Hund aufwachsen, das Risiko an Schizophrenie zu erkranken geringer ist als bei Kindern, die ohne Hund aufwachsen.
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Auf einem Bauernhof im baden-württembergischen Mengen bietet die Agrartechnikerin und Fachkraft für tiergestützte Intervention Andrea Göhring verschiedene Arten von Begegnungen mit Bauernhoftieren an. In Kooperation mit pädagogisch-therapeutisch arbeitenden Personen und Einrichtungen finden die tiergestützten Angebote sowohl als individuelle Einzelfördermaßnahmen als auch in Kleingruppenarbeit statt. Die Einheiten gehen über mehrere Monate. [ … ]

Foto: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.
Entwickeln sich Kinder mit Haustieren, speziell Hunden, im Haushalt in emotionaler Hinsicht anders als solche ohne Tierkontakt? Dieser Frage ging Dr. Jorge Manuel Dueñas mit einem Forscherteam von der Universität Rovira i Virgili in Tarragona nach und legte eine Studie vor, die klare Ergebnisse liefert. [ … ]
Seit fast zehn Jahren bezieht die Heilpädagogin Bettina Kellner Esel in ihre tiergestützte Arbeit mit ein. Ihr Projekt „Asino“ richtet sich an traumatisierte Kinder und Jugendliche, die durch die Vierbeiner in ihrer sozialen und emotionalen Kompetenz wachsen sollen. [ … ]

Foto: Gesundheit durch Tiere e. V.
Der Verein Gesundheit durch Tiere unterstützt die Kindernotaufnahme Wuppertal mit einem ausgebildeten Pädagogikbegleithund. Das Tier soll emotionale und soziale Kompetenzen bei traumatisierten Kindern fördern. [ … ]

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Einer britischen Studie zufolge sollten sich Hundehalter bewusst sein, dass viele Kinder nicht in der Lage sind, zu erkennen, wann ein Tier in Ruhe gelassen werden sollte.
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Mit einem Hund an der Seite können selbst Hausaufgaben Spaß machen. Foto: iStock.com/Lisa5201
Dass ein Hund vor Einbrechern schützt, ist bekannt. Nun haben Wissenschaftler aus den USA in einer Studie bewiesen, dass Hunde auch vor psychischen Einbrüchen bewahren.

Foto: Birgit Baden
Unter dem Motto „Mein Freund, ich lern Dich kennen“ lernen Kinder in der Lüneburger Heide, die Welt mit Meerschweinchen-Augen zu betrachten.

Kuscheln mit der Katze kann Studien zufolge gesundheitliche Vorteile für Kinder haben. Foto: iStock.com/Oleh Slobodeniuk
Chronisches Ringen um Luft schränkt die Lebensqualität stark ein. Umso spannender ist die Erkenntnis dänischer Wissenschaftler, dass der Kontakt zu Katzen das Asthma-Risiko bei Kindern deutlich senken kann.

Mit dem Pony auf Tuchfühlung: Der Verein Bauernhoftiere für Stadtkinder macht das auch für Kinder möglich, die von Haus aus keinen Bezug zu Nutztieren haben. Foto: Cora Geigenbauer
Auf dem Freiburger Kinderbauernhof Obergrün lernen Stadtkinder typische Nutztiere wie Hühner und Schweine kennen und schätzen.

Foto: Andrea Tigges-Angelidis
Andrea Tigges-Angelidis ist seit vielen Jahren begeisterte Falknerin – neben ihren Tätigkeiten als Heilpraktikerin für Psychotherapie, Naturpädagogin und Entspannungstrainerin. Seit fünf Jahren setzt sie ihre Greifvögel auch für ihre pädagogische und psychotherapeutische Arbeit in Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Flüchtlingsunterkünften ein. [ … ]

Foto: Navina Kolter
Die Co-Therapeuten auf Navina Kolters Hof „Schweineglück“ bei Bergisch Gladbach heißen Motte und Fausi. Zusammen mit den Minischweinen behandelt die Sozialpädagogin und Fachkraft der tiergestützten Therapie und Pädagogik unter anderem Kinder und Jugendliche, die an Essstörungen leiden. [ … ]

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Eine britisch-amerikanische Studie fasst den Stand der Forschung zusammen: In vielen Belangen kann das Zusammenleben mit Heimtieren die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen.

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In einer Umfrage legen Jugendämter aus dem Rheinland offen, zu welchen Bedingungen sie ihren Klienten tiergestützte Interventionen finanzieren. [ … ]
Eine Studie dänischer Wissenschaftler legt nahe, dass ein Hund im Haushalt während der Schwangerschaft das Risiko senkt, dass das Kind später an Neurodermitis erkrankt.

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Studien aus Deutschland und den Niederlanden weisen darauf hin, dass die Erfolgsaussichten von Sprachtherapien durch die Unterstützung von Hunden vergrößert werden können. [ … ]

Foto: Tanner
Die vier Wellensittiche sind geschätzte Co-Therapeuten in der psychotherapeutischen Gemeinschaftspraxis Altamira von Dr. phil. Elisabeth Frick Tanner und Dr. med. Robert Tanner-Frick. Das Magazin Mensch&Tier hat mit Elisabeth Frick Tanner über den Einsatz der Ziervögel gesprochen. [ … ]

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Kinder, die mit einem Hund im Haushalt leben, haben weniger Ängste als Kinder ohne Vierbeiner zu Hause.Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Untersuchung aus den USA.
Es ist eine Herausforderung, pubertierende Heranwachsende zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer Diabetes zu bewegen. Einer Studie zufolge kann ein Aquarium hilfreich sein. [ … ]
Störungen der Sprachentwicklung nehmen bei Kindern und Jugendlichen massiv zu. Eine Studie der Universität Marburg zeigt, dass tiergestützte Therapien auch in diesem Bereich sinnvoll sein können. [ … ]
Wie beeinflusst Heimtierhaltung die Einstellung von Kindern gegenüber Wildtieren? Und: Wissen Kinder, die ein Heimtier haben, mehr über die Natur als andere? Diesen Fragen sind Pavol Prokop vom Zoologischen Institut der Akademie der Wissenschaften in der Slowakei und Sue Dale Tunnicliff vom Institut für Erziehung der Universität London nachgegangen.
Seine ersten Jahre verbrachte Mirko mit seiner drogensüchtigen Mutter: Er wurde immer wieder alleingelassen und nur unregelmäßig versorgt. Der neue Freund der Mutter misshandelte den Jungen regelmäßig und als Mirko sechs wurde und seine blauen Flecken nicht mehr länger zu verbergen waren, eskalierte die Lage. Das Jugendamt brachte Mirko in einem Heim unter. Trotz aller liebevollen Betreuung blieb Mirko frech, unkooperativ und gewalttätig. Mirko war es nicht vergönnt, über eine verlässliche und liebevolle Frühbetreuung Grundvertrauen zu entwickeln. Er entwickelte ein, wie es Bindungsforscher nennen, „desorganisiertes Bindungsmuster“. [ … ]
Bisher gingen viele Kinderärzte davon aus, dass Hunde und Katzen im Wohnumfeld von Kindern deren Risiko, eine Allergie zu entwickeln, erhöhen. Die Langzeituntersuchung des US-amerikanischen Forscherteams um Ganesa Wegienka vom Henry Ford Hospital (Detroit) legt nun das Gegenteil nahe.
Kinder, die Missbrauchserfahrungen gemacht haben, weisen häufig Beschwerden wie ein geringes Selbstvertrauen, eine geringe Frustrationstoleranz oder Bindungsstörungen auf. Das Kinderheim Tjölöholm in Ahrenviöl (Schleswig-Holstein) nimmt sich Kindern mit solchen Problematiken an. Schwerpunkte in ihrer Betreuung sind eine Reittherapie und die Integration von Tieren wie Hunden, Katzen, Kleintieren, Schafen und auch Schweinen in den Alltag. [ … ]
Dass bei Kindern, die auf einem Bauernhof aufwachsen, seltener allergische Krankheiten auftreten, konnte schon verschiedentlich nachgewiesen werden. In einer prospektiven Studie analysierten Roger Lauener und sein Team an der Universität Zürich erstmals, welchen Effekt vorgeburtliche Umwelteinflüsse und genetische Mechanismen auf die Entwicklung von Neurodermitis während der ersten beiden Lebensjahre haben.
Die Auswirkungen von Hunden auf Kinder waren Gegenstand jüngster Studien (Vgl. hierzu z. B. den Bericht über die Rolle von Heimtieren für Kinder in Mensch&Tier 4/2009, S. 4). Aktuell hat nun Nancy Gee von der State University New York, USA, gemeinsam mit ihrem Team untersucht, wie sich die Anwesenheit eines Hundes auf kognitive Fähigkeiten (Lernverhalten, Erinnerungsvermögen) auswirkt.
Menschen interessieren sich unterschiedlich stark für Tiere. Um Ursachen dafür zu finden, untersuchten Prof. Dr. Kurt Kotrschal und Manuela Wedl vom Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien, wie das Interesse von Kindern an Tieren mit ihrer jeweiligen sozialen Kompetenz und ihrer Persönlichkeit zusammenhängen könnte.
Eine Vielzahl von Studien belegt die positiven Auswirkungen der Heimtierhaltung auf die psychische und physische Gesundheit von Erwachsenen. Welche Rolle ein tierischer Begleiter für die Gesundheit und die Entwicklung von Kindern spielt, ist dagegen bisher verhältnismäßig wenig erforscht. Daher veranstalteten das Eunice Kennedy Shriver National Institute of Child Health and Human Development (NICHD) und das Waltham Centre for Pet Nutrition nun erstmals einen Workshop, der sich ausschließlich mit der Rolle von Heimtieren in der Kindheit und der Adoleszenz beschäftigte.
Kristina Saumweber widmet sich seit vielen Jahren der Tiergestützten Therapie und hat als Mitglied der Forschungsgruppe Mensch und Tier an der Universität Erlangen mehrere Studien in diesem Bereich durchgeführt und begleitet. Jüngst erschien ihre Dissertation mit dem Titel „Tiergestützte Pädagogik in der stationären Jugendhilfe“. Das Magazin Mensch&Tier sprach mit Saumweber über ihre Forschung und deren Bedeutung für die Praxis. [ … ]
Kinder mit Autismus haben mehr Interesse an sozialen Kontakten als häufig angenommen wird. Vor die Wahl gestellt, ob sie sich mit einem Therapiehund, einem Menschen oder Spielzeug beschäftigen möchten, wählen sie am häufigsten den Hund. Das zeigt eine Studie, die an der Universität Leipzig durchgeführt und nun im Journal Anthrozoös: A Multidisciplinary Journal of The Interaction of People and Animals, der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift der Gesellschaft für Anthrozoologie (ISAZ), veröffentlicht wurde. [ … ]
Die sogenannte Canine-Assisted Play Therapy (CAPT) ist ein neuer Therapieansatz für Kinder und Jugendliche. Nachstehend stellen wir die Ergebnisse einer Studie vor, die die Wirkung der Hundegestützten Spieltherapie auf Kinder mit Angststörungen untersucht hat. [ … ]
Dass sich viele Kinder intuitiv zu Tieren hingezogen fühlen, ist ein Phänomen, das schon lange erfolgreich für verschiedene Therapieformen genutzt wird. Wissenschaftler in den USA entwickelten nun einen Ansatz der Psychotherapie, bei dem ein Therapiehund in die Spieltherapie integriert wird: die sogenannte Canine-Assisted Play Therapy (CAPT). [ … ]
Jugendliche, die in der Großstadt leben und einen Hund besitzen, haben mehr Freude am Leben und sind weniger gefährdet, kriminell oder drogenabhängig zu werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Professor Bergler, Psychologisches Institut der Universität Bonn. Befragt wurden insgesamt 400 Jugendliche aus allen Schichten im Stadtgebiet von Berlin, von denen die Hälfte einen Hund besaß und die andere Hälfte kein Heimtier.
Heimtiere tun Kindern gut und fördern ihre soziale Entwicklung. Das haben mittlerweile zahlreiche Studien bestätigt. Ob sich aber alle Kinder gleichermaßen für Tiere interessieren, darüber gab es bislang keine gesicherten Aussagen. [ … ]
Hunde sind für Kinder nicht nur Spielkameraden, sondern trainieren auch deren Immunsystem. Das fand das Forscherteam um Joachim Heinrich vom Helmholtz Zentrum München nun in einer groß angelegten Studie heraus. Mensch&Tier sprach mit Heinrich über die Studie und ihre Ergebnisse.
Wie Erwachsene die Bedeutung von Heimtieren in der Kindheit retrospektiv einschätzen belegt eine Studie des Instituts für Medizinische Psychologie der Universität Münster von 2007. Unter der Leitung von Dr. Muthny wurden 358 Personen, speziell Tierbesitzer, im Alter von 18 bis 84 Jahren zur Bedeutung von Heimtieren in der Kindheit befragt. An der Untersuchung beteiligten sich 77 % Frauen und 23 % Männer mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren.
Etwa jedes zehnte Kind in Europa und in Nordamerika leidet an einer chronischen Krankheit wie einer Allergie, Neurodermitis, einer Essstörung oder anderem. Ein Jahr und länger müssen die kleinen Patienten behandelt werden, was mit hohen psychischen und weiteren Belastungen für das Kind und die Familie verbunden sein kann. [ … ]
Eine Voraussetzung für die Entwicklung sozialen Verhaltens ist, seinem Gegenüber zuschauen zu können, relevante Information zu erkennen und es nachzuahmen. Dabei wird zwischen sinnlosem und zielgerichtetem Verhalten unterschieden. Das was bislang als ausschließlich menschliches Verhalten galt, wurde jetzt auch bei Hunden festgestellt.
Das Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V. in Bremen arbeitet seit fast drei Jahren mit einem Therapiebegleithund. Der durch Spenden finanzierte Verein hilft Kindern dabei, mit der Trauer um den Tod eines Familienmitglieds umzugehen. Darüber, wie die vierjährige Leonbergerhündin dabei helfen kann, sprach Mensch&Tier mit der Diplom-Psychologin und Halterin von Flicka, Ines Schäferjohann.